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Kursbeschreibung / Kursangebot

Klassisches Ballett

Ursprung: Das Ballett entwickelte sich im 15. und 16. Jahrhundert aus den an italienischen und französischen Fürstenhäusern aufgeführten Schauspielen sowie aus tänzerischen Gesellschaftsspielen. (Herk.: vom ital. 'balletto' - ballo = Tanz)

Ballettunterricht: Die Anmut des klassischen Tanzes fördert Ausstrahlung und Harmonie. Im gezielten Training werden gute Körperhaltung, das Koordinationsvermögen sowie das Körper-Raumgefühl geschult. Rhythmusgefühl, Musikalität und Sinn für Ästhetik sind Bestandteile des klassischen Tanzes. Ein fundierter Übungsaufbau ermöglicht eine graziöse und elegante Haltung und ist Voraussetzung für das Tanzen von virtuosen Variationen. Selbstdisziplin und Selbstvertrauen werden durch den Ballettunterricht gefördert.

 

Müsliballett

Diese Gruppe eignet sich für Kinder zwischen 4 und 5 Jahren. Sie ist Vorbereitung für den aufwendigen Ballettunterricht. Der Schwerpunkt liegt im Aufbau des Rhythmusgefühls und der Vertrautheit mit dem eigenen Körper und seiner Funktion sowie in der Entwicklung der sozialen Persönlichkeit. In der Gruppe erarbeiten wir auf spielerische Weise kleine Übungen, "Tänzli" und pantomimische Stücke.

 

Jazz Dance

Ursprung: Jazz Dance ist eine in den USA entstandene Form des zeitgenössischen Tanzes bzw. zeitgenössischen Gesellschafts- und Kunsttanzes. Ursprünglich war die musikalische Grundlage die Jazzmusik; heute werden in der Regel die Top-Titel aus den Pop-Charts verwendet. Der Jazz Dance entwickelte sich aus afroamerikanischen Tanzstilen (aus Angola und Kongo), die im 19. Jahrhundert mit Sklaven nach Amerika kamen.  (Herk.: entstanden 1905-1910, Amerikanismus, unsicher)

Jazz Dance Unterricht: Gezieltes Körpertraining und Dehnung der gesamten Muskulatur, sowie Koordinationsschulung auf der Grundlage einer soliden und gesunden Tanztechnik. Erlernen von Jazztanz-Grundschritten, die mit entsprechender Popmusik zu lebendigen Choreographien und Tänzen zusammengestellt werden.

 

Hip-Hop

Ursprung: Hip-Hop ist eine kulturelle Bewegung, die ihre Ursprünge in den afroamerikanischen Ghettos New York Citys der 70er Jahre hat und sich mittlerweile zu einer weltweiten Subkultur der städtischen Jugend (Jugendkultur) entwickelt hat. Aufgrund der Ursprünge versteht sich Hip-Hop als Street-Culture (Strassenkultur), die zu erheblichen Masse auf der Strasse gelebt wird. (Herk.: entstanden 1970-1985, Amerikanismus, unsicher)

Hip-Hop Unterricht: Diese Tanzrichtung verbindet Bewegungsfreude, Musik der Videoclips und den 'Groove' der Hip-Hop-Kultur. Man lässt den eigenen 'Style' in die Bewegungen einfliessen, ohne die Synchronität in der Gruppe zu vernachlässigen. Immer noch die trendigste Art, koordinative Fähigkeiten zu fördern..

 

Fitness Club 

Ganzkörpertraining mit Elementen wie Aufwärmen und Entspannen, Stretching inklusiv! Ideal für alle, die Kräftigungsübungen am Boden gerne machen und dadurch einfach fit bleiben wollen.

Bauchtanz / Orientalischer Tanz

Ursprung: In der arabischen Welt wird der Tanz "Raqs Sharqi" (رقص شرقي) genannt. Aufgrund der wörtlichen Übersetzung "Tanz des Ostens" ist die deutsche Bezeichnung "Orientalischer Tanz" korrekt. Er bezieht sich auf eine Tanzform, die ihren Ursprung in Ägypten hat und bezeichnet den dortigen Solotanz der Frauen. In Ägypten hatte der Tanz von jeher einen hohen Stellenwert bei allen festlichen Gegebenheiten. Im Volksmund auch als 'Bauchtanz' bekannt, ist es ein meist von Frauen in speziellen Kostümen zu orientalischer Musik aufgeführter Tanz. (Herk.: der Ausdruck 'Bauchtanz' ist wahrscheinlich eine Übersetzung des franz. 'danse du ventre')

Bauchtanz Unterricht: Beim typischen ägyptischen Solotanz kommt die Bewegung aus der 'Körpermitte' und kehrt energetisch auch oft wieder dorthin zurück. Bei einer westlicheren Ausrichtung kommen die Bewegungen meist aus den Beinen, sind recht gross und werden seltener muskulär abgestoppt. Es gibt weiche, schlangenhafte Bewegungen, die zur Melodie getanzt werden und härtere, rhythmische Bewegungen. Grundsätzlich handelt es sich um einen Tanzstil mit isolierten Bewegungen der einzelnen Körperregionen.

Vor allem beim 'Shimmy', dem rhythmischen, isolierten Zittern der Hüften oder anderer Körperteile, ist die gekonnte Isolation der Tänzerin sehr deutlich zu erkennen. Der Shimmy kann in unterschiedlicher Intensität gezeigt werden, dabei kann die Tänzerin tanzen (d.h. der Shimmy wird über die grössere Tanzbewegung gelegt). Je besser die Isolation beim Shimmy trainiert ist, desto bewegungsfreier wird das Tanzaccessoire balanciert (z.B. ein Säbel). Als Nebeneffekt des Shimmy werden die auf dem Bauchtanzkostüm (vor allem an den Hüften und am Oberteil) angebrachten Verzierungen in Bewegung - im Falle von Metallverzierungen auch zum Klingen - gebracht. Der Shimmy setzt eine hohe Körperbeherrschung voraus, um ihn technisch einwandfrei zeigen zu können.

 


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